Equipodo International

Auf Einladung der Iranischen Asil Association leitete Equipodo zwei Hufkurse für Züchter, Hufschmiede und Veterinäre in den Städten Ahvaz und Kerman.

Da im Vorfeld der Wissensbedarf schwer abzuschätzen war, mussten wir uns überraschen lassen. Schwerpunkte des fachlichen Austauschs lagen dann in neuen methodischen Ansätzen in der Hufbearbeitung und im Themengebiet Hufrehe. Letzteres konnte nicht abschließend bearbeitet werden, da nur ein Bruchteil der Materialien zur Verfügung standen, die wir gewohnt sind. Aber wir haben nicht den leisesten Zweifel, dass diesem Mangel schnell abgeholfen wird.

Überhaupt stellten sich die iranischen Spezialisten, egal ob Züchter, Hufschmiede oder Tierärzte als sehr kompetente Gesprächspartner heraus. Allein die Schwierigkeit an Informationen zu kommen, hindert sie bisher daran westlichen Standard zu erreichen. Im Fall Hufrehe müssen die Züchter noch überzeugt werden, dass 5 kg Gerste für die Mehrzahl der Pferde nicht hilfreich sind. Aber die Tierärzte sind auf einem guten Weg, hier Abhilfe zu schaffen.

Besonders begeisterte uns die Qualität des asilen iranischen Arabers. Mehrheitlich alles gut gebaute, stabile Pferde, ausgesprochen nervenstark und gelassen. Das genaue Gegenteil zu vielen Araberzüchtungen in Europa. Der Verband ist bemüht diese Rasse in seiner jetzigen Form zu erhalten.

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